Mit der feierlichen Eröffnung der „73. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung“ schloss sich für die Bienenforschung am JKI ein Kreis: 2016, im Jahr seiner Institutsgründung, hatten die Kolleginnen und Kollegen des JKI-Instituts für Bienenschutz erstmals die wichtige nationale Fachtagung ausgerichtet. 2026 im zehnten Jahr seines Bestehens hatte das Fachinstitut unter dem Dach des Julius Kühn-Instituts erneut nach Braunschweig geladen.
Vom 24.-26. März trafen sich 160 Forschende aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg, Polen und den Niederlanden in den modernen Tagungsräumen des Braunschweiger Medienhaus, um aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Gebiet der Bienenkunde vorzustellen. In den Sektionen wurden u.a. folgende Themenkomplexe behandelt „Bienenschutz & Pflanzenschutz“, „Bienenpathologie“ sowie Ökologie, Wildbienen und Bestäubung. „Die diskutierten Inhalte zeigen, wie sich die Bienenforschung in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf alle Bienenarten ausgeweitet hat und wie aufgeschlossen die Community neuen Forschungsmethoden gegenübersteht und wie aktiv sie sich mit anderen Wissenschaftsbereichen vernetzt“, sagte Dr. Jens Pistorius, der Leiter des JKI-Instituts für Bienenschutz in seiner Begrüßungsansprache.
JKI-Präsident Prof. Dr. Frank Ordon begrüßte am Vormittag herzlich alle anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Bieneninstitute, Landesanstalten, Universitäten und Hochschulen, der Prüfinstitute für Pflanzenschutzmittel sowie der Pflanzenschutzmittel herstellenden Firmen und natürlich der beiden großen Imkerverbände. Zudem lud er zum Abendempfang in die „Dornse“ im historischen Altstadtrathaus ein, wo der runde Geburtstag des JKI-Fachinstituts für Bienenschutz am Dienstagabend feierlich begangen wurde.