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Inhalt: Gemeinsam mit brasilianischen Partnern für eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft

Brasilianische Delegation der Embrapa, des Agrarministeriums und des Deutsch-Brasilianischen Agrarpolitischen Dialogs besucht JKI Braunschweig

Anlässlich der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage in Hannover besuchte am 22. April eine Delegation aus Brasilien mit Vertreterinnen und Vertretern der landwirtschaftlichen Forschungsinstitution Embrapa, des Agrarministeriums, kurz MAPA, und des Deutsch-Brasilianischen Agrarpolitischen Dialogs (APD) das Julius Kühn-Institut (JKI) in Braunschweig. 

Im Rahmen des Deutsch-Brasilianischen Agrarpolitischen Dialogs (Link: APD) weilten die hochrangige Delegation aus Brasilien vom 20. bis 24. April auf Einladung des Bundesministeriums für Landwirtschaft Ernährung und Heimat (BMLEH) in Deutschland. Die sieben Delegaten der Agrarforschungsinstitution Embrapa sowie des brasilianischen Agrarministeriums MAPA absolvierten ein umfangreiches Programm in Berlin und Braunschweig. Dabei wurden neben dem JKI auch das Thünen-Institut und das Leibniz-Institut Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) besucht, die ebenfalls in Braunschweig angesiedelt sind. Weitere Stationen waren das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) in Potsdam, zudem wurden Austauschformate in der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) wahrgenommen.

Bei ihrem Besuch am JKI informierte sich die Delegation über die Forschung an dem personalstärksten JKI-Standort in Braunschweig. Besondere Schwerpunkte wurden dabei auf folgende Forschungsaspekten gelegt:

  • nachhaltige und klimaresiliente Pflanzenproduktionssysteme,
  • gesunde Böden durch Mikroorganismen-unterstützte Pflanzenproduktion,
  • Herausforderungen für das Pflanzengesundheitssystem im internationalen Kontext,
  • Forschung zur Biologie und Ökologie von Schadorganismen und deren Bekämpfung, sowie auf die
  • verwendete Pflanzenschutz-Technik.

Darüber hinaus wurden Fragen zu Querschnittsthemen wie Digitalisierung in der Landwirtschaft ebenso besprochen wie auch solche zum Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.

In einer abschließenden Diskussion erörterten alle Teilnehmenden, welche dringenden Themen von gemeinsamer Bedeutung in den kommenden Jahren besondere Aufmerksamkeit erhalten sollen – sowohl mit Blick auf die bestehenden Kooperationsvereinbarungen zwischen dem JKI und Embrapa und deren Ministerien, dem BMLEH und MAPA als auch mit Blick auf den vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten deutsch-brasilianischen Agrarpolitischem Dialog (APD) und das zwischen der EU und südamerikanischen Staaten geschlossene Handelsabkommen MERCOSUR.

Hier sind vorrangig der Einfluss des Mikrobioms auf die Bodengesundheit, die Zulassungsprozesse von Bio-Inputs – speziell biologische Pflanzenschutzmittel und Biostimulanzien -, aber auch das Monitoring von Pflanzenschutzmittelanwendungen und die Reduktion des Einsatzes chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel sowie Bienen als Indikatoren in der Landwirtschaft zu nennen. Als in diesen Bereichen national führende Einrichtungen werden JKI und Embrapa diese Themen unter dem Dach des APD künftig verfolgen.

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