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Inhalt: Botschafterin der Republik Kolumbien in der Bundesrepublik Deutschland I.E Yadir Salazar Mejía besucht das JKI

Am 24. März 2025 begrüßte das JKI in Quedlinburg die Botschafterin Kolumbiens, I.E. Yadir Salazar Mejía, ihren Attaché Joan Guerrero sowie weitere Gäste.

(Quedlinburg) Am 24. März 2025 begrüßte das Julius Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg die Botschafterin der Republik Kolumbien in der Bundesrepublik Deutschland I.E Yadir Salazar Mejía, ihren Attaché Joan Guerrero sowie weitere Gäste vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, der GFA Consulting Group und GOPA AFC. Der Besuch unterstreicht die enge wissenschaftliche Kooperation zwischen Deutschland und Kolumbien im Bereich nachhaltiger Landwirtschaft und Agrarökologie. Im Mittelpunkt des Austauschs stand das Deutsch-Kolumbianische Trainings- und Demonstrationsprojekt für Agrarökologie (PACA), das im Rahmen des Bilateralen Kooperationsprogramms (BKP) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert wird. Das JKI arbeitet hier mit der kolumbianischen Agrarforschungsgesellschaft AGROSAVIA sowie weiteren Partnern zusammen, um agrarökologische Anbaumethoden wissenschaftlich zu validieren und in die Praxis zu übertragen. Ziel ist es, klimaresiliente und nachhaltige Landwirtschaftssysteme zu fördern, die zur Verbesserung der Ernährungssicherheit, zum Schutz der Biodiversität und zur Stärkung marginalisierter Gruppen beitragen. Ein aktueller Feldversuch im Forschungszentrum Tibaitatá untersucht bereits die Vorteile von Agroforstsystemen für Bodenfruchtbarkeit und ökologische Nachhaltigkeit. Darüber hinaus werden partizipative Forschungsprojekte mit Landwirtinnen und Landwirten in fünf Regionen Kolumbiens durchgeführt, um agrarökologische Praktiken zu erproben und wissenschaftlich zu bewerten. Die Projektergebnisse sollen auch in die landwirtschaftliche Ausbildung und Beratung einfließen.

 

„Ich freue mich, dass unsere Expertisen in einem bilateralen Forschungsprojekt zusammengeführt und vertieft werden“, fasste JKI-Präsident Prof. Dr. Ordon die Diskussion zusammen, „Die Kooperation mit Kolumbien im Projekt PACA zeigt, wie Forschung zur Transformation der Landwirtschaft beiträgt. Wir freuen uns darauf, diesen Weg mit unseren kolumbianischen Partnern weiterzugehen.“

Während ihres Besuchs erhielt die Botschafterin Einblicke in die vielfältige Forschungsarbeit des JKI. Neben der Präsentation des PACA-Projekts durch Dr. Virna Morán und Dr. Lukas Beule wurden weitere Forschungsthemen wie regulatorische Anforderungen für Biostimulanzien (Dr. Dörte Mang) sowie Maßnahmen zur Klimaanpassung von Wäldern (Dr. Henrik Hartmann) diskutiert. Die Gäste von BMEL und Projektpartnern konnten sich im Anschluss bei einer Führung durch den Hauptsitz in Quedlinburg noch über weitere aktuelle Projekte informieren. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für den inspirierenden Dialog!
 

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