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FinalCut

FinalCut: Untersuchung der Variabilität der Totholzzersetzung und der organismischen Vielfalt in den BELongDead-Totholzstämmen nach 17 Jahren Zersetzung


Laufzeit

2026-03-01 bis 2029-02-28

Projektleitung

  • Björn, Hoppe


Zuständige Fachinstitut

Institut für nationale und internationale Angelegenheiten der Pflanzengesundheit



Gesamtziel des Projektes

Totholz ist ein wichtiges Strukturelement von Waldökosystemen, das zur biologischen Vielfalt der Wälder beiträgt und viele Ökosystemfunktionen beeinflusst. Totholz verrottet mit der Zeit, und die Abbaurate hängt von einer Reihe von Faktoren ab, wie der Größe des Totholzstücks, der Umgebungstemperatur und von baumartenspezifischen Holzeigenschaften wie der chemischen Zusammensetzung und der Holzdichte. Die wichtigsten Zersetzer sind Pilze, aber auch Archaeen, Bakterien und verschiedene wirbellose Tiergruppen tragen zum Abbau von Totholz bei. In fortgeschrittenen Zerfallsstadien haben sich die physikalische Struktur und die chemische Zusammensetzung des Totholzes erheblich verändert, was auch die Funktion des Totholzes als Ressource und Lebensraum für viele dieser Organismen beeinflusst. Es gibt Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Vielfalt der Organismen und den Zerfallsraten, aber es ist noch weitgehend unklar, wie die Vielfalt und Zusammensetzung der totholzabbauenden Gemeinschaften mit den Abbauraten einzelner Baumarten zusammenhängt. Darüber hinaus ist der Holzabbau nicht gleichmäßig, sondern variiert sowohl zwischen als auch innerhalb von Totholzstämmen derselben Baumart. In diesem Antrag soll Totholz des BELongDead-Experiments (Biodiversity Exploratories Long-term Deadwood) verwendet werden, um die Variation der Abbauraten innerhalb von und zwischen Baumstämmen zu untersuchen.


Mittelgeber

Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.