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NEWsWM

Nationales Erfassungssystem von Waldschäden und deren Ursachen auf Grundlage des Waldschutzmeldewesens


Laufzeit

2025-11-15 bis 2028-11-15

Projektleitung

  • Henrik, Hartmann
  • Anne, Schmidt


Zuständige Fachinstitut

Institut für Waldschutz


Beteiligte JKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

  • Anne, Schmidt

Kooperationspartner

  • Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde
  • Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt
  • Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
  • Staatsbetrieb Sachsenforst
  • Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
  • Landesforst Mecklenburg-Vorpommern
  • Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen
  • Landesforsten Rheinland-Pfalz
  • ThüringenForst AöR, Forstl. Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha
  • Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz Saarland
  • Institut für Strategien und Folgenabschätzung (JKI)


Gesamtziel des Projektes

Der Klimawandel stellt die Wälder in Deutschland vor große Herausforderungen. Um den zunehmenden Einfluss von Trockenstress, Stürme und Schädlingsbefall auf unsere Wälder besser verstehen zu können, sind Information zu eingetretenen Schäden und Befall durch Schadinsekten und Krankheiten unerlässlich. Bisher gibt es kein bundesweit einheitliches Erfassungssystem für Waldschäden, was eine wissenschaftliche Lücke darstellt und die Koordination zwischen den Bundesländern erschwert. Um diese Lücke zu schließen wurde das Projekt „NEWsWm“ initiiert. Das Projekt verfolgt das Ziel, ein nationales Waldschadensmeldesystem in Deutschland zu etablieren und damit die Grundlage für die Entwicklung wissenschaftlich fundierter Strategien zum Umgang mit Waldschäden zu schaffen. Es integriert die heterogenen Meldesysteme der Bundesländer zu einer zentralen Datenbank, die biotische und abiotische Schadfaktoren im Wald erfasst und dokumentiert. Darüber hinaus wird eine Webanwendung entwickelt, die die Daten visualisiert und zeitlich-örtliche Analysen erleichtert. Durch die Harmonisierung der Daten über die verschiedenen Quellen hinweg können dann Schadensursachen wie Schädlinge, Krankheiten oder klimabedingte Extremereignisse auf nationaler Ebene analysiert werden. Die gewonnenen Informationen unterstützen das Risiko- und Krisenmanagement im Wald und bieten eine fundierte Grundlage für nachhaltige waldbauliche Entscheidungen, insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels. Darüber hinaus fördert das Projekt die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern sowie die Einbindung in europäische Waldschutzsysteme.


Mittelgeber

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat