Institut für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen
Dieses interdisziplinäre Projekt vereint Fachwissen aus den Bereichen Recht, Ethik, Soziologie und Agrarwissenschaft, um regulatorische Rahmenbedingungen weltweit – insbesondere in wichtigen Handelspartnerländern für Agrarrohstoffe, Lebensmittel und Futtermittel – zu analysieren, bewährte Praktiken zu identifizieren und bestehende Regelungslücken zu schließen. Es untersucht die sozio-politischen Narrative, die die NGT-Debatte in Ländern wie Deutschland, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich prägen, und bewertet deren wirtschaftliche und rechtliche Auswirkungen auf Eigentumsrechte und landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten. Ethische Rahmenwerke und Innovationsprofile sollen helfen, Governance-Strukturen zu entwickeln, die mit gesellschaftlichen Prioritäten im Einklang stehen. Darüber hinaus werden innovative Strategien der Wissenschaftskommunikation das öffentliche Verständnis und den Dialog mit Stakeholdern fördern. Das Projekt zielt darauf ab, politische Handlungsempfehlungen zu formulieren, eine informierte gesellschaftliche Debatte zu unterstützen und zur internationalen Harmonisierung von Regulierungen beizutragen. Damit leistet es einen wesentlichen Beitrag zu einer verantwortungsvollen und anpassungsfähigen Steuerung transformativer Biotechnologien.
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt