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ROBUSTGemuese

Resilienz im ökologischen Gemüsebau - Entwicklung und Erprobung von Strategien und Innovationen durch Praxisforschung


Laufzeit

2025-12-01 bis 2028-11-30

Projektleitung

  • Elias, Böckmann
  • Monika, Götz
  • Nemanja, Kuzmanovic


Zuständige Fachinstitut

Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und urbanem Grün


Beteiligte JKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

  • Monika, Götz
  • Simon, Schiwek
  • Elias, Böckmann

Kooperationspartner

  • Öko-BeratungsGesellschaft mbH
  • Bioland Beratung GmbH
  • Demeter e.V.
  • Universität Hohenheim
  • Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau e.V.
  • Universität Kassel
  • Deutsches Biomasseforschungszentrum gGmbH
  • Universität Hohenheim
  • Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde
  • KATZ Biotech AG
  • Institut für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland (JKI)


Gesamtziel des Projektes

ROBUSTGemuese nimmt sowohl Anbauregionen mit ihren spezifischen Problemen als auch kulturspezifische Ansätze in den Fokus der Praxis-Forschungsarbeiten, um die Diversität des ökologischen Gemüsebaus in Deutschland abzubilden. Dabei werden bestehende Netzwerke, die sich mit Fragen zum Anbau verschiedener Kulturen befassen, genutzt und gleichzeitig regionale Netzwerke, insbesondere für den gärtnerischen Anbau, etabliert. Das Projekt hat folgende übergeordneten Ziele: 1.) Dokumentation des Status quo der Resilienz des ökologischen Freiland-Gemüsebausektors in Deutschland (Feldgemüse und Gartenbau), 2.) Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses des Begriffs “Resilienz” von Praxis und Wissenschaft sowie der fördernden und hemmenden Faktoren der betrieblichen Resilienz, 3.) Weiterentwicklung und Skalierung bestehender betrieblicher Innovationen sowie Testen neuer Ideen, die die betriebliche Resilienz erhöhen im Rahmen von Praxisforschungsnetzwerken, 4.) Befähigung der Betriebe zur Einschätzung und Bewertung der eigenen Resilienz. Dabei steht die enge Verzahnung von Praxis, Beratung und Wissenschaft im Zentrum. Auf Basis betriebsindividueller Praxisforschungsversuche, sowie in Praxisforschungsnetzwerken, die sich gemeinsam mit spezifischen Herausforderungen zu einzelnen Kulturen bzw. in Regionen beschäftigen, werden Ansätze erprobt und weiterentwickelt, die ökologischen Freiland-Gemüsebaubetrieben zu mehr Resilienz verhelfen. Die einzelnen Ansätze werden auf ihren Resilienzeffekt hin bewertet und effektive Maßnahmen allen Gemüsebaubetrieben zu Verfügung gestellt. Das Projekt ermöglich damit ökologisch wirtschaftenden Freiland-Gemüsebaubetrieben eine realistische und betriebsindividuelle Einschätzung vorhandener und künftiger Risiken und Stressoren und liefert gleichzeitig Ansätze und Handreichungen zur Umsetzung von praxiserprobten Maßnahmen und Strategien, die die betriebsindividuelle Resilienz stärken. 


Mittelgeber

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat