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KLINU

Aufbau einer Struktur zur gemeinschaftlichen Erschließung obstgenetischer Ressourcen in Zentralasien mit Züchtungspotenzial für klimatolerante Nutzpflanzen


Laufzeit

2026-01-01 bis 2028-06-30

Projektleitung

  • Henryk, Flachowsky


Zuständige Fachinstitut

Institut für Züchtungsforschung an Obst


Beteiligte JKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

  • Stefanie, Reim
  • Henryk, Flachowsky

Kooperationspartner

  • Hochstamm Deutschland e. V.
  • NETwork for System Competence and Innovation (NETSCI) GmbH
  • Kirgisisch-Deutsches Institut zum Schutz der Ökosysteme und Biodiversität (KyGEB) an der Kirgisischen Nationalen Agraruniversität (KNAU)


Gesamtziel des Projektes

Das beantragte Vorhaben zielt darauf ab eine Forschungsstruktur zur Erschließung, Erhaltung und nachhaltigen Nutzung obstgenetischer Ressourcen in Kasachstan und Kirgistan zu etablieren, welche verschiedene Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie verschiedene NGOs vernetzt. Dafür sollen in einem ersten Schritt mit zwei neu gegründeten Instituten zum Schutz der Ökosysteme und der Biodiversität in Kasachstan und Kirgistan als nationale Koordinierungszentren etabliert werden. Solche Zentren sind geeignet, einen Schirm über die in dem jeweiligen Land laufenden Projekte zu spannen. Ihr Ziel besteht vor allem darin, alle nationalen Akteure zu vernetzen, deren Aktivitäten zu koordinieren, bereits vorhandenes Wissen zu sammeln und für einen breiten Nutzerkreis verfügbar zu machen. Über die Institute sollen Kontakte zur internationalen Wissenschaftsgemeinschaft aufgebaut, Forschungsgelder eingeworben und die Notwendigkeit des Erhalts der Biodiversität ins nationale Bewusstsein integriert werden. Im Ergebnis ihrer Arbeit soll eine Forschungsstruktur entstehen, die allen Partnern zahlreiche Vorteile bietet. Sie eröffnet die Möglichkeit: I. einer gemeinschaftlichen und zielgerichteten Erschließung obstgenetischer Ressourcen, II. der Identifizierung gemeinsamer Forschungsinteressen, III. des Austausches von Wissen und Know-how und IV. der Einwerbung von nationalen und internationalen Forschungsgeldern. Diese Struktur würde den deutschen Partnern den Zugang zu obstgenetischen Ressourcen aus ihren Ursprungsgebieten (Genzentren) erleichtern. Die kasachischen und kirgisischen Partner hätten Zugang zur europäischen Forschungslandschaft, die Möglichkeit zur Nutzung modernster Methoden der Pflanzengenetik, Pflanzenzüchtung und Biodiversitätsforschung sowie die Chance zur Einbindung in internationale Netzwerke zur Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen. Damit bietet diese Partnerschaft Anknüpfungspunkte für eine weiterführende und nachhaltige Zusammenarbeit.


Mittelgeber

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt