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Erschließung und Nutzung von Resistenzen nicht adaptierter PGR gegen wirtschaftlich relevante Pathogene und Schaderreger für die Kartoffelzüchtung unter Einsatz biotechnologischer Verfahren


Laufzeit

2009-01-01 bis 2026-12-31

Projektleitung

  • Roman, Gäbelein


Zuständige Fachinstitut

Institut für Züchtungsforschung an landwirtschaftlichen Kulturen


Beteiligte JKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

  • Roman, Gäbelein

Kooperationspartner

  • Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz (JKI)
  • Institut für die Sicherheit biotechnologischer Verfahren bei Pflanzen (JKI)
  • BTL Bio-Test Labor GmbH Sagerheide
  • Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen (JKI)
  • Institut für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz (JKI)


Gesamtziel des Projektes

Das Auftreten neuer Erregerstämme, die Resistenzen gegen Kartoffelkrankheiten überwinden können, macht es notwendig, bisher nicht genutzte Resistenzquellen aus dem Genpool der zur Kulturkartoffel inkompatiblen Wildarten der Gattung Solanum langfristig für die Züchtung zu erschließen. Genbank-Herkünfte verschiedener Wildarten der Serien Bulbocastana, Commersoniana, Etuberosa und Pinnatisecta werden als Ausgangsmaterial genutzt. Pathogene und Schaderreger stehen im Mittelpunkt, die sowohl für den konventionellen Kartoffelanbau als auch für die ökologische Landwirtschaft von Bedeutung sind: Phytophthora infestans (Mont.) de Bary, Kartoffelvirus Y, Blattrollvirus, Virusvektoren und Kartoffelkäfer. Die sexuellen Kreuzungsbarrieren werden durch die Zellfusion überwunden, somatische Hybriden erzeugt und mit der Kulturkartoffel gekreuzt. Das selektierte Material soll einer effizienten züchterischen Nutzung zugängig gemacht werden. Durch genetische Analysen sollen die Vererbung ausgewählter Pathogenresistenzen untersucht, die relevanten Gene kartiert und Selektionsmarker für die Kartoffelzüchtung entwickelt werden.


Mittelgeber

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat